echte Wege. echte Menschen.

Karrieregeschichten.

Unsere Geschichten sind Wege, die hier wirklich gegangen wurden. Keine Werbung – sondern Menschen, die seit Jahren oder Jahrzehnten Teil der BenderWire Group sind. Und solche, die gerade angekommen sind.

Petra Glanert vor einer Anlage bei Hagener Feinstahl

20 Jahre kein Zufall.

BenderWire Group · seit 20 Jahren, bewusst im Familienunternehmen.

Petra ist seit 20 Jahren dabei — und auf die Frage, warum sie immer noch hier ist, hat sie zwei Antworten. Die eine ist ihre Position: vielseitig, mit einem Aufgabenzuschnitt, den es so kein zweites Mal in der Gruppe gibt. Kein Tag gleicht dem anderen. Die andere hat mit dem Haus selbst zu tun. Vor Bender hatte Petra schon in mehreren Familienunternehmen gearbeitet, dann einen kurzen Abstecher in ein Unternehmen, das nicht familiengeführt war. „Da habe ich gemerkt, was mir fehlt — und bin ganz bewusst wieder in ein Familienunternehmen zurück", sagt sie. Diese Kultur — kurze Wege, echtes Miteinander, ein Haus, in dem man als Mensch zählt — ist für sie kein Nebeneffekt, sondern der Grund, warum aus ein paar Jahren zwei Jahrzehnte wurden. 20 Jahre sind eben kein Zufall.

Story 1 von 7
Carina Stoppel im Werk der Bender GmbH

Von der Werkstudentin zur Mitgestalterin.

BenderWire Group · vom Werkstudium in die Mitgestaltung auf Konzernebene.

Carina kam als Werkstudentin in die BenderWire Group – mehrere Stationen später gestaltet sie auf Konzernebene mit. Gehalten hat sie nichts aus einem Hochglanz-Leitbild, sondern das Familiäre eines familiengeführten Hauses: Du kannst hier theoretisch an jede Tür klopfen, und sie geht auch auf. Dieses kollegiale Miteinander ist für sie ein Geben und Nehmen, mit dem sie gut klarkommt. Ihr Rat an alle, die hier neu anfangen: „Fuchs dich rein, auch wenn's nicht dein Thema ist — genau dadurch lernst du die Bereiche kennen und verstehst die größeren Zusammenhänge." Mach also auch die Aufgaben mit, die dir am Anfang nicht direkt liegen; gerade sie gehören dazu, und gerade durch sie ergeben sich Wege, die man vorher nicht gesehen hat — und du zeigst, dass du an allen Themen mitarbeitest.

Story 2 von 7
Abdül Ince in der Fertigung bei Stamm Feindrahtwerk.

Vom Azubi zum Fertigungsleiter.

Stamm Feindrahtwerke · vom Ausbildungsplatz in die Fertigungsleitung

Abdül hat als Azubi bei Stamm angefangen – angezogen von den hauchdünnen Drähten, die das Werk von jeder anderen Drahtfirma der Region unterscheiden. Mehrere Stationen später leitet er die Fertigung. Getragen hat ihn immer die Lust an der Sache und ein familiengeführtes Haus, das jungen Leuten früh etwas zutraut. Schon im ersten Lehrjahr durfte er eine Maschine selbst fahren; als Springer lernte er Abteilung für Abteilung kennen. „Guck, dass du nicht immer das Gleiche machst, sondern hungrig bleibst, immer wieder etwas Neues zu lernen — das ist der Schlüssel", sagt er heute den eigenen Azubis. Sein Rezept ist simpel: anpacken, flexibel bleiben, sichtbar Einsatz zeigen. Wer das mitbringt, wird hier gesehen — und gefördert.

Story 3 von 7
Daniele Fazio in der Produktionshalle bei Stamm Feindrahtwerk.

Bewusst gewechselt — für den feinsten Draht.

Stamm Feindrahtwerke · als Direkteinsteiger von der Standard-Zieherei zum Feinstdraht.

Daniele kam als Direkteinsteiger zu Stamm – aus einer Zieherei, in der nur dicke Drähte in Serie liefen, die Prozessschritte seit Jahrzehnten festgeschrieben. Als er hörte, dass wir bei Stamm dieselben Werkstoffe ziehen, nur um ein Vielfaches feiner, ließ ihn das nicht mehr los. „Diese Faszination, wirklich diesen extrem dünnen Draht zu ziehen, war schon extrem hoch – da war ich überzeugt, dass man diesen Schritt gehen sollte", sagt er. Und das, obwohl er dafür einen sicheren Job hinter sich lassen würde.

Heute weiß er, warum es sich gelohnt hat: Die Prozesskette ist komplexer, technischer, voller Versuche – kein plumpes Drahtziehen, sondern echtes Tüfteln. Und sie führt u.a. mitten in die Medizintechnik, wo ein einziger Draht Leben retten kann. Was ihn hält, ist ein familiengeführtes Haus, modern geführt: ein junges Team, getragen von der Erfahrung der Älteren. Gestalten, ohne verloren zu gehen.

Story 4 von 7
Abdullah Öztas mit seinen Söhnen Mustafa und Adem an der Ziehlinie
Familie BenderWire

Zwei Generationen, ein Handwerk, dieselbe Halle.

An einem unserer Werke arbeiten ein Vater und seine beiden Söhne. Der Papa zieht Draht — mit derselben Begeisterung wie am ersten Tag. Ein Sohn tritt in seine Fußstapfen. Der zweite geht seinen eigenen Weg: Als Elektriker.

Abdullah Öztas, Drahtzieher — Abdullah Öztas beim Einrichten an der Ziehlinie
Besonders das Drahtziehen begeistert mich bis heute. Es ist ein Handwerk, das ich mit Leidenschaft ausübe. Das sorgt dafür, dass ich jeden Tag gerne hier bin.
Abdullah Öztas
Drahtzieher
Mustafa Öztas, Drahtzieher — Mustafa Öztas am Kontrollplatz in der Werkhalle
Ich arbeite hier, weil mir die feine Arbeit gefällt — und ich den Beruf meines Vaters weiterführe.
Mustafa Öztas
Drahtzieher
Adem Öztas, Auszubildender Elektriker — Adem Öztas bei Elektroarbeiten am SchaltschrankAusbildung
Besonders schätze ich, dass mir schon als Azubi Vertrauen geschenkt wird und ich Verantwortung übernehmen darf. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.
Adem Öztas
Auszubildender Elektriker

Was uns trägt, ist nicht der Nachname — sondern die Freude am Handwerk und das Vertrauen, das wir uns gegenseitig geben.

Sebastian Ablas im Werk von Stamm Feindrahtwerk.

Von der Wiege in die Geschäftsführung.

Stamm Feindrahtwerke · aufgewachsen mit dem Werk, heute in der Geschäftsführung.

Sebastian war zum ersten Mal als Neugeborenes im Werk — ein paar Kollegen, die heute in Rente sind, kennen ihn noch als Baby. Samstags fuhr er nach dem Frühstück mit seinem Vater zu Stamm und ging mit ihm durch den Betrieb: große, laute Maschinen, damals wurde noch selbst geschmolzen. Seinen ersten 30-Mikrometer-Draht hielt er hier in der Hand, zum Teil noch auf Holzspulen — ein paar durfte er mitnehmen, sie standen jahrelang auf seiner Fensterbank. In den Schulferien mähte er den Rasen; nach seiner Ausbildung installierte er Maschinen, die bis heute laufen. „Ich war mit diesem Haus immer verbunden — und bin mit voller Überzeugung zurückgekommen", sagt er. Heute führt er Stamm gemeinsam mit den Kollegen in eine neue Richtung. So wie es hier seit über 200 Jahren geschieht.

Story 6 von 7
Rüstem Toslu, Qualitätssicherung bei Hagener Feinstahl

Angefangen mit Abpacken. Heute Qualitätssicherung.

Qualitätssicherung · Hagener Feinstahl

„Angefangen habe ich mit dem Abpacken von Ringen. Heute sichere ich die Qualität."

Vor zwölf Jahren fing Rüstem im Versand an — Ringe abpacken, um neben dem Studium über die Runden zu kommen. Aufgefallen ist er, weil er hinschaute: Ihm fielen Fehler auf, an denen andere vorbeigingen. Aus dem Hinschauen wurde die Waage, dann die Versandleitung — und schließlich holte ihn das Unternehmen aktiv in die Qualitätssicherung und finanzierte ihm den Studienabschluss.

Heute macht er mehr als seine Aufgabe: läuft durch die Produktion, fragt, schaut. Für ihn ist Hagener Feinstahl eine Feinstahlfamilie — „jeder hilft jedem". Und wenn er über eine Brücke fährt, denkt er an den Draht, der sie hält: „Am Anfang denkt man, das ist nur Draht. Dann weißt du: dein Produkt hält diese Brücke. Da bist du stolz."

Sein Rat: „Du musst im Team arbeiten und die Arbeit lieben. Fürs Weiterkommen bist du selbst verantwortlich — aber wenn du hinschaust und es sagst, wirst du hier gehört."

Story 7 von 7

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