Mit drei Fragen im Gepäck.
Wie dünn? Wie präzise? Und wie weist man es nach? Diese Fragen begleiten jede Anfrage aus der Medizintechnik, die bei uns ankommt. In Shanghai wollten wir sie aus der Perspektive derer hören, die daraus Produkte bauen.
Weniger Stationen, längere Gespräche.
Angereist ist Sebastian mit einer Liste von Ständen. Am zweiten Tag hat er sie beiseitegelegt. Die Hallen boten mehr, als wir in drei Tagen erfassen konnten. Also hat er Vollständigkeit gegen Tiefe getauscht: weniger Stationen, dafür Gespräche, in denen beide Seiten aufhören zu präsentieren und anfangen, laut nachzudenken. Einige davon führen wir jetzt weiter.
Bekannte Gesichter, ein wiederkehrender Satz.
Überraschend viele Gesprächspartner kannte Sebastian von Messen in den USA und in Europa. Von ihnen kam immer wieder ein ähnlicher Satz: Wer in diesem Markt arbeiten will, braucht jemanden vor Ort, der weiß, wie die Dinge dort tatsächlich laufen. Wir nehmen das als Arbeitsauftrag mit.
Was bleibt.
Ein neu justierter Maßstab dafür, was groß ist, was schnell ist und wie weit andere schon sind. Ein Notizbuch, das wir jetzt durcharbeiten. Und die Bestätigung, dass unser feinster Edelstahldraht dort gefragt ist, wo Medizintechnik entsteht.

